Karten im One Piece Card Game befinden sich entweder im aufrechten Active-Zustand oder im quergelegten Rest-Zustand. Das Erschöpfen (Rest) wird genutzt, um anzugreifen, zu blocken oder Kosten zu zahlen, während Karten in der Refresh Phase wieder spielbereit (Active) gemacht werden.
Mechanik im Detail
Im One Piece Card Game hat fast jede Karte auf dem Spielfeld (Anführer, Charaktere, DON!!-Karten) zu jeder Zeit einen von zwei Zuständen: Active (aufrecht/vertikal) oder Rest (erschöpft/horizontal) (CR 3.1.1).
Karten kommen standardmäßig im Active-Zustand ins Spiel. Um Aktionen auszuführen, musst du die Karte oft vom Active- in den Rest-Zustand drehen. Dies gilt insbesondere für das Deklarieren eines Angriffs, das Aktivieren des [Blocker]-Schlüsselworts oder das Bezahlen von Kosten durch DON!!-Karten (CR 3.1.2). Zu Beginn jedes deines Zuges, während der Refresh Phase, werden alle deine eigenen Karten, die sich im Rest-Zustand befinden, wieder aufrecht gedreht und somit zurück in den Active-Zustand versetzt (CR 7.1.1).
Regel-Besonderheiten & Interaktionen
Ein zentraler Aspekt des Spiels ist die Verwundbarkeit von Charakteren. Nur Charaktere, die sich im Rest-Zustand befinden, können vom Gegner als Ziel für einen Angriff ausgewählt werden. Ein Charakter im Active-Zustand ist vor normalen Angriffen sicher (Leader hingegen können immer angegriffen werden, unabhängig von ihrem Status).
Häufige Missverständnisse:
- Einsatzverzögerung (Summoning Sickness): Ein Charakter kommt im Active-Zustand ins Spiel, darf aber im selben Zug nicht angreifen, es sei denn, er hat [Rush].
- DON!!-Karten: Wenn eine DON!!-Karte an einen Anführer oder Charakter angelegt wird, wird sie nicht in den Rest-Zustand gedreht. Sie bleibt in dem Status, in dem sie vorher war. Nur beim Bezahlen von Kosten werden DON!!-Karten erschöpft.
Strategische Einordnung
Das Management von Active und Rest ist die absolute Kernmechanik im One Piece Card Game. Wenn du angreifst, erzeugst du Druck, machst deinen Charakter aber gleichzeitig angreifbar für den nächsten gegnerischen Zug.
Besonders die Grüne Farbe fokussiert sich stark auf die Manipulation dieses Status. Grüne Karten können oft gegnerische Charaktere in den Rest-Zustand zwingen (um sie angreifbar zu machen oder ihre [Blocker]-Fähigkeit zu deaktivieren) oder eigene Charaktere nach einem Angriff wieder auf Active setzen (z. B. Trafalgar Law oder Eustass"Captain"Kid), um sie vor Gegenschlägen zu schützen oder doppelt anzugreifen.
Beispiel-Szenario
Du hast den Charakter "Roronoa Zoro" im Active-Zustand auf dem Feld. Um den gegnerischen Leader anzugreifen, deklarierst du den Angriff und drehst Zoro um 90 Grad in den Rest-Zustand. Im darauffolgenden gegnerischen Zug ist Zoro nun verwundbar, da der Gegner gezielt diesen erschöpften Charakter attackieren darf. Überlebt Zoro, stellst du ihn zu Beginn deines nächsten Zuges in der Refresh Phase wieder aufrecht, wodurch er wieder Active ist und erneut agieren kann.
Fragen rund um Rest und Active (Rest and Active)
Nein, das ist im Regelfall nicht erlaubt. Du kannst mit deinen Angriffen nur gegnerische Leader oder Charaktere anvisieren, die sich im Rest-Zustand befinden. Ausnahmen bilden spezifische Karteneffekte (wie z. B. von Machvise), die ausdrücklich erlauben, aktive Charaktere anzugreifen.
Fazit
Der Wechsel zwischen Rest und Active ist das Fundament der Spielmechanik im One Piece Card Game. Jede Aktion erfordert das Abwägen von Risiko und Nutzen, da erschöpfte Charaktere gegnerischen Angriffen ausgesetzt sind. Das clevere Timing von Angriffen und Blocker-Einsätzen entscheidet über Sieg oder Niederlage.
Quellen
- en.onepiece-cardgame.com — One Piece Card Game Official Rules — Section 3.1 (Active and Rest) & CR 3.1 — Active and Rest & CR 7.1.1 — Refresh Phase
- onepiece.fandom.com — One Piece Wiki — Game Rules
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