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DACH · RFT · Erschöpfen / Exhaust · Lexikon · zuletzt aktualisiert 05.05.2026
RFT

Erschöpfen (Exhaust)

Autor · Manuel Dörrenbächer Lesezeit · 2 min
Quellen · 1 Aktualisiert · 01.05.2026
// TL;DR

Erschöpfen (Exhaust) ist eine zentrale Spielmechanik in Riftbound, um die Nutzung einer Karte anzuzeigen. Eine Karte wird meist um 90 Grad gedreht und kann nicht erneut erschöpft werden, bis sie wieder spielbereit (ready) ist.

Mechanik im Detail

Das Erschöpfen (Exhaust) einer Karte ist die primäre Methode in Riftbound, um Kosten für bestimmte Aktionen zu bezahlen oder Angriffe zu deklarieren. Mechanisch wird das Erschöpfen meistens dadurch dargestellt, dass die entsprechende Karte auf dem Spielfeld um 90 Grad zur Seite gedreht wird.

Sobald eine Karte den Status „erschöpft“ hat, kann sie keine weiteren Aktionen ausführen, die als Kosten ein erneutes Erschöpfen verlangen. Die Karte verbleibt in diesem Status, bis eine Spielregel (üblicherweise die Erholungs- bzw. Ready-Phase zu Beginn eines Zuges) oder ein Karteneffekt sie wieder spielbereit (ready) macht.

Regel-Besonderheiten & Interaktionen

Eine der wichtigsten Regeln beim Erschöpfen ist, dass eine Karte nur dann erschöpft werden kann, wenn sie derzeit im Status „spielbereit“ ist.

Aktion / Fähigkeit Status: Spielbereit Status: Erschöpft
Angriff deklarieren Ja Nein
Exhaust-Fähigkeit nutzen Ja Nein
Passive Effekte aktiv Ja Ja
Als Ziel wählbar Ja Ja

Häufige Missverständnisse treten bei passiven Fähigkeiten auf: Eine erschöpfte Karte verliert im Regelfall nicht ihre statischen oder passiven Fähigkeiten, es sei denn, die Karte besagt ausdrücklich etwas anderes. Zudem gibt es Zauber oder Effekte im Spiel, die gegnerische Karten zwingen können, sich zu erschöpfen. Dies ist eine mächtige Kontrollmechanik (Control-Strategie), um Bedrohungen präventiv auszuschalten.

Strategische Einordnung

Das Ressourcen- und Aktionsmanagement rund um das Erschöpfen bildet das strategische Rückgrat von Riftbound. Die Entscheidung, ob eine Einheit für einen Angriff erschöpft wird oder spielbereit bleibt, um im gegnerischen Zug defensive oder aktivierbare Fähigkeiten zu nutzen, entscheidet oft über Sieg oder Niederlage. Fraktionen, die auf Kontrollmagie spezialisiert sind, nutzen oft „Exhaust-Effekte“, um das Board des Gegners lahmzulegen (Tempo-Play), während Aggro-Strategien darauf abzielen, so schnell und effizient wie möglich eigene Einheiten zum Angreifen zu erschöpfen.

Beispiel-Szenario

Du kontrollierst eine Einheit mit der Fähigkeit: „Erschöpfen: Füge einem Ziel deiner Wahl 2 Schaden zu.“ In deiner Hauptphase entscheidest du dich, diese Fähigkeit zu aktivieren. Du drehst die Karte um 90 Grad, um das Erschöpfen als Kosten zu bezahlen, und fügst die 2 Schaden zu. Diese Einheit ist nun erschöpft und kann in derselben Runde nicht mehr als Angreifer deklariert werden.

Fragen rund um Erschöpfen (Exhaust)

Nein, eine Einheit muss spielbereit (ready) sein, um als Angreifer deklariert zu werden. Sobald sie erschöpft ist, steht sie für Angriffe nicht mehr zur Verfügung, bis sie wieder erholt ist.

Fazit

Erschöpfen (Exhaust) signalisiert, dass eine Karte in dieser Runde ihre primäre Aktion ausgeführt hat. Durch das Drehen der Karte wird visuell klar, welche Ressourcen noch verfügbar sind. Das kluge Management zwischen Angreifen, Aktivieren und Zurückhalten ist der Schlüssel zu fortgeschrittenen Taktiken in Riftbound.

Quellen

  1. playriftbound.com — Riftbound Spielregeln — Grundmechaniken & Grundregeln — Kartenzustände & Status

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