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DACH · RFT · Betäuben / Stun · Lexikon · zuletzt aktualisiert 05.05.2026
RFT

Betäuben (Stun)

Autor · Manuel Dörrenbächer Lesezeit · 2 min
Quellen · 1 Aktualisiert · 30.04.2026
// TL;DR

Betäuben ist ein Statuseffekt, der eine Einheit vorübergehend handlungsunfähig macht. Eine betäubte Einheit kann weder angreifen noch ihre Fähigkeiten aktivieren, bis der Effekt abklingt.

Mechanik im Detail

Betäuben (Stun) ist ein negativer Statuseffekt (Debuff). Eine betäubte Einheit verliert für die angegebene Dauer der Betäubung die Fähigkeit, aktiv in das Spielgeschehen einzugreifen. Das bedeutet konkret: Die betroffene Einheit kann in der Angriffsphase keine Angriffe deklarieren und ihre manuell aktivierten Fähigkeiten können nicht genutzt werden. Der Stun-Status wird meist durch Zaubersprüche, Kampfeffekte oder Einsetz-Fähigkeiten (On-Play) ausgelöst und verschwindet am Ende der im Kartentext festgelegten Zeit (oftmals am Ende des nächsten gegnerischen Zuges).

Regel-Besonderheiten & Interaktionen

Häufig kommt es zu Missverständnissen bezüglich der passiven Rolle einer betäubten Einheit. Obwohl sie handlungsunfähig ist, verbleibt sie in ihrer Lane und erfüllt weiterhin bestimmte Funktionen auf dem Spielfeld.

Aktion / Eigenschaft Effekt auf betäubte Einheit
Angreifen (Attack) Strengstens verhindert
Aktivierte Fähigkeit Nicht nutzbar
Passive Fähigkeit Bleibt uneingeschränkt aktiv
Blocken (Lane-Präsenz) Fängt weiterhin gegnerische Angriffe ab
  • Passive Effekte bleiben: Statische Aura-Effekte oder Fähigkeiten, die ausgelöst werden, wenn die Einheit Schaden erleidet, funktionieren weiterhin normal.
  • Dauer und Stacking: Wenn eine bereits betäubte Einheit erneut betäubt wird, summieren sich die Betäubungsdauern in der Regel nicht (kein Stacking). Die Dauer wird stattdessen auf den neuen Wert zurückgesetzt oder überschrieben.
  • Heilung von Statusveränderungen: Effekte, die Statusveränderungen entfernen (Cleanse/Purify), heben eine Betäubung sofort auf, sodass die Einheit im selben Zug wieder agieren kann.

Strategische Einordnung

Betäuben ist ein essenzielles Werkzeug für Tempo-Decks und Kontroll-Strategien (Control). Es erlaubt Spielern, eine sofortige Bedrohung auf dem Board zu neutralisieren, ohne wertvolle Zerstörungszauber für hochstufige Einheiten verschwenden zu müssen. Besonders effektiv ist Stun gegen gegnerische Kreaturen mit hohen Angriffswerten, die im nächsten Zug enormen Schaden anrichten würden. Auf der anderen Seite ist Stun temporär, was bedeutet, dass der Spieler die gewonnene Zeit nutzen muss, um eigene Win-Conditions aufzubauen oder das gegnerische Monster in der Folgezeit endgültig zu besiegen.

Beispiel-Szenario

Spieler A wirkt den Kontrollzauber "Eiskristall" auf den gegnerischen "Schattengolem". Der Golem erhält Schaden und den Status "Betäubt". Im darauffolgenden Zug von Spieler B ist der Schattengolem an der Reihe, kann aber seinen Angriff nicht ausführen und seine aktivierte Flächenschaden-Fähigkeit bleibt gesperrt. Der Golem bleibt jedoch in seiner Lane stehen und fängt im nächsten Zug weiterhin physisch die Angriffe der Einheiten von Spieler A ab.

Fragen rund um Betäuben (Stun)

Ja, eine betäubte Einheit fängt weiterhin Angriffe in ihrer Lane ab. Da die Platzierung auf dem Spielfeld (Board-Präsenz) erhalten bleibt, schützt sie weiterhin dahinterliegende Ziele, auch wenn sie nicht aktiv zurückschlagen kann.

Fazit

Betäuben (Stun) ist ein mächtiger Kontroll-Effekt im Riftbound TCG, der gegnerische Einheiten temporär deaktiviert. Geschicktes Timing von Stun-Effekten bricht das gegnerische Momentum und gewinnt wertvolle Zeit für den eigenen Aufbau. Passive Fähigkeiten und die reine Block-Funktion in der Lane bleiben jedoch trotz der Betäubung intakt.

Quellen

  1. playriftbound.com — Riftbound Spielregeln — Statuseffekte

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